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Hitze

2 · mässig

Eigene Einordnung aus der ICON-CH2-Punktprognose (Open-Meteo) — Tagesmittel ≥ 25 °C an 2 Tagen (Prognose). Keine amtliche Warnstufe; amtliche Sicht: Warnkarte geo.admin ↗.

Klimatologische Planungskarte (Hitzeverteilung in Aarau, Tag 14 Uhr / Nacht 4 Uhr) — räumliche Ergänzung zur Prognose, nicht live. Quelle: Klimaanalyse Kanton Aargau (AGIS).

Temperatur-Prognose (Tagesmaximum)
Fr
31.07.
34°
Sa
01.08.
28°
So
02.08.
34°
Mo
03.08.
37°

Prognose, MeteoSchweiz-Modell ICON-CH2 (via Open-Meteo) — keine amtliche Warnstufe. Markiert: Sommertag ab 25 °C, Hitzetag ab 30 °C.

Stündliche Hitze (operativ)
≥ 25 °C≥ 30 °C jetzt
Fr 31.07.
aktuell ≥ 25°, kühler ab 24 Uhr
Sa 01.08.
ab 00 Uhr ≥ 25°, kühler ab 21 Uhr
So 02.08.
ab 11 Uhr ≥ 25°, ab 14 Uhr ≥ 30°, kühler ab 22 Uhr

Prognose ICON-CH2 (via Open-Meteo), heute + 2 Tage — eigene Einordnung, keine amtliche Warnung.

Jetzt-Anker: 27° gemessen · BUS Buchs / Aarau · 23:00 (MeteoSchweiz)

Amtliche Einordnung
Empfohlen

Ausreichend trinken (bevorzugt Wasser); kühle, schattige Orte aufsuchen, morgens lüften und tagsüber abdunkeln; anstrengende Tätigkeiten in Morgen-/Abendstunden verlegen; auf gefährdete Personen achten.

Verbote / Einschränkungen

Anstrengende körperliche Tätigkeit in der grössten Hitze (ca. 11–15 Uhr) meiden — gilt ausdrücklich auch für Übungen/Übungsbetrieb. Kinder und Tiere nie im parkierten Fahrzeug lassen. Amtliche Verbote bestehen keine — dringende Empfehlungen von BAG und MeteoSchweiz.

Nächste Neubeurteilung: MeteoSchweiz/BAG warnen bei Hitzewellen (AlertSwiss, App); Lage über meteoschweiz.ch / naturgefahren.ch verfolgen. Für Aarau kein offener amtlicher Warn-Feed; bei anhaltender Hitze Hitzeaktionsplan des Kantons beachten.

Mehr dazu bei der amtlichen Quelle →

Eigenschutz bei Hitze
Erholung & Abkühlung
Sammelplatz und Warteraum Atemschutz – soweit möglich – zur Erholung und Abkühlung nutzen (Schatten, ruhen, trinken), bis zum nächsten Einsatz. Gilt für den Warteraum Atemschutz wie für den allgemeinen Sammelplatz.
Wasser zur Kühlung
Wir sind die Feuerwehr, wir haben immer Wasser: Sprühnebel, Hände und Unterarme kühlen; beim Atemschutz-Bereich einen Schlauch mit Druckvernichter bzw. eine Höchstdruck-Wassernebelanlage ziehen. Dazu Lüfter, feuchte Tücher, Schatten.
Nach Atemschutz
Zuerst abkühlen und trinken – erst dann wieder verfügbar melden.
Verantwortung
Eine Person bestimmen, die sicherstellt, dass sich die Leute abkühlen und genug trinken.
Symptome erkennen
Selbst- und Fremdeinschätzung: Hitzeerschöpfung (Schwindel, Übelkeit, Krämpfe) vs. Hitzschlag (heisse, trockene Haut, kein Schwitzen → Notfall, Rettungsdienst).
Grundlage (CH)
Arbeitgeberpflicht (ArG Art. 6 / VUV); SUVA-Stufenmodell ab 33 °C: stündlich 15 Min Pause im Kühlen und Personenrotation – gilt für Normalbekleidung, mit Brandschutz-/Atemschutzausrüstung früher und konsequenter handeln.

In der Schweiz fehlt ein eigenes Feuerwehr-Hitzemerkblatt; die operativen Empfehlungen stützen sich auf SUVA/SECO sowie FW-Fachquellen (Bundesfeuerwehrarzt/DFV, LFV Bayern, FUK/HFUK) und NFPA 1584.

Das heisst für die Feuerwehr
KDT
Kommandant

Grundaufstellung: Hitzeschutz in Ausbildung, Doktrin und Material verankern — Getränke/Elektrolyte, Kühlmaterial und Wassernebel-Möglichkeit gehören zur Bereitschaft; Symptom-Schulung sicherstellen.

EL
Einsatzleiter

Hitze ist Führungsaufgabe im Einsatz: Belastung und Einsatzzeiten begrenzen, Pausen vorgeben, Ablösung früh auslösen und Reserven aufbieten. Sammelplatz/Warteraum zur Erholung und Abkühlung nutzen; eine Person für das Abkühlen/Trinken verantwortlich machen.

PIO
Pikettoffizier

Wetterlage vorab beurteilen, Kräfte informieren; Aufgebot und Ablösung frühzeitig einplanen.

MW
Materialwart

Wasser zur Kühlung einsatzbereit halten (Sprühnebel, Hände/Unterarme); beim Warteraum/Sammelplatz Atemschutz Wassernebel ziehen (Schlauch mit Druckvernichter bzw. Höchstdruck). Lüfter, feuchte Tücher, Schatten organisieren.

FOUR
Fourrier

Getränke (kühl, nicht eiskalt, mit und ohne Zucker) und Elektrolyte beschaffen und am Sammelplatz/Warteraum bereithalten; bei längeren Einsätzen wasserreiche Verpflegung; Nachschub sichern.

SAN
Sanitäter:in

Vor Wiederfreigabe Symptom- und Vitalcheck. Richtwerte (NFPA 1584): Puls < 100/min, Temperatur < 38,1 °C, SpO₂ > 94 %, Blutdruck < 160/100 mmHg — bei Überschreitung nicht freigeben, ggf. Rettungsdienst.

ÜL
Übungsleitung

Belastung begrenzen, Pausen + Schatten + Trinken; Tenue légère wann immer möglich (volle Brandschutzbekleidung nur, wenn zwingend nötig). Übungen nur im Extremfall absagen — sonst anpassen/begrenzen.

NGB
Naturgefahrenberatung

Hitzewarnung und Lage verfolgen, Führung beraten; Schulung zu Selbst- und Fremdeinschätzung (Symptome) anstossen.

AdF
Alle AdF

Vor der Belastung trinken, danach laufend nachtrinken; nach Atemschutz zur Erholung an den Sammelplatz/Warteraum, abkühlen und trinken, erst dann wieder verfügbar. Gegenseitig beobachten; Atemschutz möglichst nur einmal pro Einsatz.

Datenquellen & Methodik →